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Unwettergeschichte Afrika & Naher Osten
     
 

Erstellt durch: Marc Thiessenhusen

 

Kairo 1199-1202, Dürre mit Hungernot in Ägypten

Über 100.000 Menschen starben, als Langezeit kein Regen fiel und der Nil kein Hochwasser führte. Die Dürre vernichtete alle Ernte.

 

Sansibar 1872, Tropischer Wirbelsturm

Etwa 200 Menschen starben auf der Insel, als der schwere Taifun Sansibar heimsuchte. Hunderte von Booten sanken in den Meterhohen Wellen.

 

Farahzad 1954, Gewitter im Iran

5000 Menschen, die gerade eine Moschee besuchten, wurden durch gewaltige Wassermassen getötet. Durch kräftige gewittrige Regenfälle wurde eine Flutwelle ausgelöst, die 5000 Menschen das Leben kostete.

 

Biafra 1967-1970, Dürre und Hungersnot

Über 8.000.000 Menschen starben bei der vier Jahre anhaltenden tödlichen Dürre in Nigeria.

 

Tunis 1969, Schwere Gewitter über Tunesiens Hauptstadt

Fast das gesamte Land stand ende der 60er Jahre unter Wasser, weil ein Starkregen über 5 Wochen lang anhielt.

 

Laingsburg 1981, Gewitter in Südafrika

Durch gewaltige Regenmengen wurde die Stadt Laingsburg überflutet, etwa 150 Menschen starben in den Fluten.

 

Mekele 1981-1985, Dürre und Hungernot in Äthiopien

Auf dem Höhepunkt der vierjährigen Dürre in Äthiopien starben jährlich bis zu 250.000 Kinder am Hungertod. Auf 4 Jahre addiert macht das etwa 1.000.000 verstorbene Kinder !

 

Khartum 1988, Überschwemmungen im Sudan

Tausende Menschen ertranken in den Fluten des Nil, nachdem dieser nach schweren Regenfällen über die Ufer lief und die ganze Region überspülte.

 

Nairobi 1988, Überschwemmungen

Die Überschwemmungen töteten mehrere hundert Menschen und war Auslöser für das Rifttal-Fieber.

 

Bulawayo 1992, Dürre in Simbabwe

Rund 30.000.000 Millionen Menschen waren von der schweren Dürre mit Nahrungsmangel in Simbabwe betroffen.

 

Kismayu 1997, Überschwemmungen

Über 1700 Menschen, viele Tausend Tiere ertranken in den Fluten Somalias.

 

Täsännei 1997, Überschwemmungen

Die Ernten wurden bei den Überschwemmungen völlig zerstört, mehrere Tausend Tiere ertranken, etwa 80 Menschen kamen ums Leben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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