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Hurrikane "Katrina"
     
 

Prof. Schnellnhuber, der Leiter des Potsdamer Klimaforschungsinstitutes, warnt schon seit Jahren vor den Folgen der Erwärmung der Erde. Die Stärke des Hurrikans „Katrina“ ist daher keine Überraschung.

Der Horrorsturm, der New Orleans und angrenzende Bundesstaaten so katastrophal verwüstet hat, löst bei ihm in einem Zeitinterview vom 8.9.2005 ein betretenes Achselzucken aus. Natürlich seien die Folgen dieses Hurrikans grauenvoll. »Die armen Menschen, die alles verloren haben«, bedauert er, und »diese schöne Stadt New Orleans«. Aber im Grunde müsse man auch angesichts dieser Katastrophe festhalten, dass Katrina keine Überraschung gewesen sei.

Natürlich könne niemand seriös behaupten, Katrina sei eine direkte Folge des Klimawandels. Klima bedeute immer die Summe bestimmter Wetterabfolgen, und zwar über eine längere Zeit.
Schellnhuber versucht es einfach darzustellen: Durch die Erderwärmung sei sowohl mehr Feuchtigkeit als auch mehr Energie in der Luft, was dazu führe, dass Regenfälle und Stürme und Gewitter erheblich an Gewalt zulegen. Diese Intensivierung werde noch verschlimmert durch das Ansteigen der Meerespegel, was vor allem für die großen Küstenstädte enorme Probleme aufwerfe.

Es gibt Wissenschaftler, die streiten jede Dramatik ab. Die behaupten, der Zusammenhang zwischen der globalen Erwärmung und der vom Menschen verursachten Verschmutzung sei nicht erwiesen. Es gibt Kritiker, die sagen, die Klimawissenschaftler schlügen so laut Alarm, damit sie mehr Geld für ihre Forschung bekämen.

Nach seiner Meinung ist dies Unsinn : 90 % der Wissenschaftler sehen den Zusammenhang zwischen den menschlichen Aktivitäten und der Klimaerwärmung.

Schellnhuber zum Verhältnis Politiker und Treibhauseffekt : » This story is too big for us.« Zu große Geschichte für kleine Politiker.

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