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Der CO2-Gehalt der Luft in Deutschland schwankt ganz erheblich je nach Jahreszeit und Wetterlage. Zum Frühjahr und Sommer sinkt der Kohlendioxidgehalt der Luft um bis zu 20 % ab. Dies liegt an der Photosynthese durch die Pflanzenwelt, die im Frühjahr mehr Sauerstoff produziert und Kohlendioxid bindet. Im Winter fehlt die Aktivität der Pflanzen, so dass der Kohlendioxidanteil der Luft ansteigt.
Kurzfristige Änderungen des Kohlendioxidgehaltes der Luft sind bedingt durch verschiedene Luftmassen und Wetterlagen.
Die folgende Abbildung zeigt die Entwicklung des Kohlendioxidgehaltes der Luft am 8.12.2007 in Bonn.

In den Frühstunden ist der CO2-Gehalt der Luft mit 440 ppmv recht hoch, da der Wind zu dem Zeitpunkt schwach war und in der Nacht ein Tiefausläufer mit Regen durchgezogen ist. Tagsüber wechseln Sonne und Wolken ab und der Wind frischt auf und damit sinkt die Konzentration in der Atlantikluft weiter ab. In der Nacht bleiben die Werte bei Wind und Regen (Westwind) mit 420 ppmv niedrig.
Die folgende Abbildung zeigt den Kohlendioxidverlauf am 10.12.2007 in Bonn.

Der Kohlendioxidgehalt der Luft steigt am Vormittag bei Regenwetter stetig an. Der Wind dreht während dieser Zeit von West auf Nordwest. Der Wind ist nur schwach bei dieser Wetterlage in einem Tiefdruckgebiet. Mit der Winddrehung kommt Kohlendioxidreiche Luft aus dem Rhein-Ruhrgebiet nach Bonn. Die höchsten Spitzenwerte werden gegen 15-16 Uhr erreicht. Genau zu dieser Zeit regnet es nicht. Nach 16 Uhr setzt wieder Regen ein, der die Kohlendioxidwerte wieder begrenzt.
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