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Hurrikane "Katrina"
     
 

Zusammenfassung aus Texten des Handelsblatt, der Zeit und anderen Nachrichtenquellen im Internet zum Sturm „Katrina“ :

New Orleans gleicht einem Elendsviertel der Dritten Welt

Hurrikan „Katrina“ verwüstet New Orleans, Tausende von Menschen versuchen aus dem Katastrophengebiet zu fliehen. Die Straßen sind nur noch Geröllwüsten, es gibt kein Strom, kein Trinkwasser und keine Nahrung. New Orleans gleicht einem Elendsviertel der Dritten Welt. Die Diebe plündern die Gebäude, z.B. Lebensmittel, Kleidung, Fernseher und Waffen, sogar ein Lastwagen mit Medikamenten für das Krankenhaus wird ausgeraubt. Die Nationalgarde patrouillieren durch die Straßen von New Orleans um die Gebäuden von Plünderern zu schützen.

Es sind noch Tote im Wasser und unter Dachböden der Häuser. Die Stadt ist für mindestens 2 bis 3 Monate unbewohnbar. Vielleicht muss sie ganz neu aufgebaut werden. Beim Wiederaufbau müssen die Häuser robuster gebaut werden und der Damm stabiler angelegt.

Der Gesundheitsminister erklärt den Notstand. Es könnte eine Cholera- oder Typhusepidemie ausbrechen. Etwa 30000 Menschen haben im Footballstadion „Superdome“ Schutz vor dem Hurrikan gesucht. Nach Schüssen auf das Militär und nach mehreren Brandstiftungen wurde die Evakuierung der Stadt zeitweise unterbrochen.

Das US-Verteidigungsministerium will insgesamt 30 000 Soldaten und Nationalgardisten in die Krisenregion schicken – das ist der größte militärische Hilfseinsatz in der Geschichte Amerikas.

Der Wiederaufbau der zerstörten Gebiete werden mehrere Jahre dauern. Es wurden bereits 5,4 Millionen Fertigessen und 13,4 Millionen Liter Wasser in den Süden geschickt.

Vermutlich wird der Präsident für die Umstände der Überschwemmungen verantwortlich gemacht, nachdem die Menschen nicht mehr geschockt sind. Sie werden anfangen fragen zu stellen – „Was geschah mit den Wasserpumpen ?, Warum hielten die Dämme nicht?“ usw. es werden Schuldzuweisungen geben.

New Orleans Fakten zum 2.9.2005

- steht 80 % unter Wasser

•  480 000 Einwohner sind geflohen

•  die Anzahl der Toten geht in die Tausende

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