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Waldbrände
     
 

Wann kommt es zu einem Waldbrand?

Waldbrände sind in vielen Gegenden der Erde ganz natürliche Ereignisse. Sie gehören zum Ökosystem einfach dazu. Ohne Waldbrände würde sich auch der Charakter der dortigen Landschaft ändern. Zum Beispiel sind in einem Ökosystem mit Waldbränden andere Baumarten im Vorteil als in einem ohne. Manche Pflanzenarten haben sogar Samen, die erst nach einem Feuer keimen können. Die periodisch wiederkehrenden Waldbrände sichern so den Erhalt der an ihr Auftreten angepassten Vegetation.

Dabei steigt die Waldbrandgefahr mit dem vorhandenen Brennmaterial an. Im Laufe der Zeit verdichtet sich meist das Unterholz eines Waldes immer weiter. Das gilt gerade auch nach niederschlagsreichen Jahren, die das Wachstum fördern. Wenn es dann jedoch für längere Zeit trocken bleibt und die Pflanzen oder abgestorbene Pflanzenreste ausgetrocknet sind, wird die Waldbrandgefahr akut. Ein einziger Funke genügt, um den ganzen Wald in Brand zu stecken.

Die wichtigste natürliche Ursache ist Blitzschlag. Daneben können Vulkanausbrüche oder Funkenflug durch Steinschlag eine Rolle spielen. Manche Pflanzen neigen auch zur Selbstentzündung.

Die meisten Waldbrände entstehen jedoch durch den Menschen. Zum Teil werden sie mit Absicht gelegt, zum Teil handelt es sich um Fahrlässigkeit. Beispiele sind hier die weggeworfene Zigarette oder ein Autokatalysator.

Wenn dann noch starker Wind das Feuer anfacht und Funken schnell verbreitet, baut sich schnell und leicht ein großflächiger, nicht beherrschbarer Waldbrand auf.